Zusammenveranlagung nach bestandskräftiger Einzelveranlagung

Zusammenveranlagung nach bestandskräftiger Einzelveranlagung

Erfüllen Ehe­gat­ten die Voraus­set­zun­gen der Ehe­gat­ten­ver­an­la­gung (§ 26 Abs. 1 EStG), kön­nen sie nach der im Jahr 2008 gel­tenden Recht­slage zwis­chen getren­nter Ver­an­la­gung (§ 26a EStG), Zusam­men­ver­an­la­gung (§ 26b EStG) sowie der beson­deren Ver­an­la­gung im Jahr der Eheschließung (§ 26c EStG) wählen und die ein­mal getrof­fene Wahl bis zur Unan­fecht­barkeit

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Die konkludente Mitunternehmerschaft bei Landwirtsehegatten

Die konkludente Mitunternehmerschaft bei Landwirtsehegatten

Ehe­gat­ten kön­nen in der Land- und Forstwirtschaft ohne aus­drück­lichen Gesellschaftsver­trag eine Mitun­ternehmer­schaft bilden, wenn jed­er der Ehe­gat­ten einen erhe­blichen Teil der selb­st bewirtschafteten land- und forstwirtschaftlichen Grund­stücke zur Ver­fü­gung stellt1. Bei der Ermit­tlung des selb­st bewirtschafteten land- und forstwirtschaftlichen Grundbe­sitzes, den jed­er Ehe­gat­te zur Ver­fü­gung stellt, sind nicht nur land­wirtschaftlich,

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Gemeinsame Veranlagung - und "Ich erhebe Einspruch"

Gemeinsame Veranlagung — und “Ich erhebe Einspruch”

Nach § 357 Abs. 1 Sätze 1 und 2 AO ist der Ein­spruch schriftlich oder elek­tro­n­isch einzure­ichen oder zur Nieder­schrift zu erk­lären; es genügt, wenn aus dem Ein­spruch her­vorge­ht, wer ihn ein­gelegt hat. Aus der Rechts­be­helf­ss­chrift muss sich aber hin­re­ichend klar ergeben, wer die Ver­wal­tungsentschei­dung angreift. Bei Zusam­men­ver­an­la­gung muss fest­ste­hen,

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Zusammenveranlagungswahlrecht - und der Rechtsmissbrauch

Zusammenveranlagungswahlrecht — und der Rechtsmissbrauch

Die Recht­sprechung hat das Ver­an­la­gungswahlrecht bis­lang vornehm­lich ‑bezo­gen auf das Ver­hält­nis zwis­chen den Ehe­gat­ten und nicht auf das davon zu unter­schei­dende öffentlich-rechtliche Rechtsver­hält­nis zwis­chen den Steuerpflichti­gen und dem Finan­zamt- insoweit eingeschränkt, als sich ein Ehe­gat­te nicht ein­seit­ig von der bish­eri­gen Zusam­men­ver­an­la­gung lösen darf, sofern dafür keine wirtschaftlich ver­ständlichen und vernün­fti­gen

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Antrag auf getrennte Veranlagung - im Einspruch gegen den Zusammenveranlagungsbescheid

Antrag auf getrennte Veranlagung — im Einspruch gegen den Zusammenveranlagungsbescheid

Der Antrag auf getren­nte Ver­an­la­gung kann auch zusam­men mit einem gegen den nicht bestand­skräfti­gen Zusam­men­ver­an­la­gungs­bescheid ein­gelegten Ein­spruch gestellt wer­den. Nach der Recht­sprechung des Bun­des­fi­nanzhofs kann das Ver­an­la­gungswahlrecht bis zur Unan­fecht­barkeit eines Einkom­men­steuerbeschei­des aus­geübt und eine ein­mal getrof­fene Wahl der Ver­an­la­gungsart ‑vor­be­haltlich rechtsmiss­bräuch­lich­er oder willkür­lich­er Antrag­stel­lung- wider­rufen wer­den1. Zwar hat der

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Der Streit um die Aufteilung der Steuererstattung - und die Beiladung des Ehegatten

Der Streit um die Aufteilung der Steuererstattung — und die Beiladung des Ehegatten

Bei einem Stre­it um die Aufteilung ein­er Steuer­erstat­tung auf zusam­men­ver­an­lagte Ehe­gat­ten ist das Finanzgericht ist nicht verpflichtet, den Ehe­gat­ten gemäß § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO beizu­laden. Nach dieser Bes­tim­mung sind Dritte, die an dem stre­it­i­gen Rechtsver­hält­nis der­art beteiligt sind, dass die Entschei­dung auch ihnen gegenüber nur ein­heitlich erge­hen

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