Münzen

Steuerfalle Tagesgeldkonto: Erträge auch in der Niedrigzinsphase richtig behandeln

Die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat dazu geführt, dass für Guthaben auf Tagesgeldkonten kaum mehr Zinsen gezahlt werden. Lediglich einige wenige Banken (vor allem aus europäischen Nachbarländern) bieten derzeit noch Konditionen, die einen gewissen Gewinn abwerfen. Gleichwohl müssen Zinserträge aus Tagesgeldkonten auch in geringer Höhe steuerlich korrekt behandelt

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Fachgerichtszentrum Düsseldorfdorf

Das Urteil des Finanzgerichts – und die fehlenden Feststellungen zur Zusammenveranlagung

Die unzureichende Sachverhaltsdarstellung in einem tatrichterlichen Urteil stellt einen materiell-rechtlichen Fehler dar, der auch ohne diesbezügliche Rüge vom Revisionsgericht von Amts wegen zu beachten ist und zum Wegfall der Bindungswirkung gemäß § 118 Abs. 2 FGO führt . Es stellt einen materiellen Rechtsfehler dar, wenn das Finanzgericht die tatbestandlichen Voraussetzungen

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Geldwerter Vorteil aus steuerlicher Sicht

Nicht immer sorgt eine Bruttogehaltserhöhung für mehr Netto im Portemonnaie. Der Grund liegt im erhöhten Steuersatz, durch welchen ein hoher Betrag den Abgaben an den Staat zum Opfer fällt. Eine geeignete Alternative, um Arbeitnehmern eine finanzielle Anerkennung ihrer Leistungen zukommen zu lassen, ist der geldwerte Vorteil. Worum geht es dabei

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Justizia

Beschwerde gegen künftige Online-Glücksspiel-Steuer

Am 01. Juli 2021 trat der Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Während die ausgewiesenen Ziele Spielerschutz und Marktregulierung heißen, soll zusätzlich eine Steuer für Online-Glücksspiel geltend gemacht werden. Betroffene Anbieter sind nicht begeistert und versuchen nun, das Inkrafttreten der Besteuerung zu verhindern. Um selbst im Bilde zu sein, können Sie sich einen

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0%-Finanzierung – und die Frage der Entgeltminderung

Trägt im Rahmen einer Warenlieferung mit „0 %-Finanzierung“ der liefernde Unternehmer die Kosten der Finanzierung des Kaufpreises durch einen Dritten (Kreditinstitut) in der Weise, dass das Kreditinstitut im Rahmen der Auszahlung an den Unternehmer vom Darlehensbetrag die Zinsen einbehält und der Kunde in Raten den Kaufpreis an das Kreditinstitut zahlt,

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Postaufgabe und Zugang eines Steuerbescheids

Die Drei-Tages-Bekanntgabefiktion des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO findet nur dann Anwendung, wenn feststeht, wann der Verwaltungsakt durch die Finanzbehörde zur Post aufgegeben wurde. Hierzu bedarf es der vollen richterlichen Überzeugungsbildung (§ 96 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 FGO). Versäumnisse des Steuerpflichtigen bei der Substantiierung seines Vorbringens

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GmbH & Still – und die Mitunternehmerinitiative des stillen Gesellschafters

Bleibt das Mitunternehmerrisiko eines stillen Gesellschafters hinter der Rechtsstellung zurück, die das HGB dem Kommanditisten zuweist, ist gleichwohl von einem atypisch stillen Gesellschaftsverhältnis auszugehen, wenn die Möglichkeit des stillen Gesellschafters zur Entfaltung von Mitunternehmerinitiative besonders stark ausgeprägt ist. Diese Möglichkeit kann sich bei einer GmbH & Still auch aus der

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Kraftfahrzeugsteuervergünstigungen – und der Behindertenausweis als Grundlagenbescheid

Der Feststellungsbescheid über das Vorliegen einer Behinderung, den GdB und über das Vorliegen weiterer gesundheitlicher Merkmale ist hinsichtlich dieser Feststellungen Grundlagenbescheid für den Kraftfahrzeugsteuerbescheid über Vergünstigungen für Schwerbehinderte. Rechtsgrundlage für eine nach Erlass des GdB-Feststellungsbescheides begehrte rückwirkende Änderung des bereits bestandskräftigen Kraftfahrzeugsteuerbescheids ist § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr.

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NSU Ro 80

Vermietung von Stellplätzen an die eigenen Wohnungsmieter

Die Vermietung von Plätzen für das Abstellen von Fahrzeugen ist wie die Vermietung von Grundstücken für Wohnzwecke umsatzsteuerfrei, wenn sie im Rahmen eines einheitlichen wirtschaftlichen Vorgangs mit dieser eng verbunden ist, da die Mietflächen Teil eines Gebäudekomplexes sind und von ein und demselben Vermieter an ein und denselben Mieter vermietet

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Vorfälligkeitsentschädigung – und die Erbschaftsteuer

Wird nach Eintritt des Erbfalls ein Darlehen des Erblassers vorzeitig abgelöst, so ist die Vorfälligkeitsentschädigung mit ihrem Zinsanteil nicht gesondert als Nachlassverbindlichkeit abzugsfähig. Die Zinsen sind Teil der als Kapitalschuld zu bewertenden und als Erblasserschuld abziehbaren Darlehensverbindlichkeit. Soweit die Vorfälligkeitsentschädigung neben ihrem Zinsanteil auch sonstige Elemente wie Kosten oder Gebühren

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Die Kosten des Nachlasspflegers

Hat ein Nachlasspfleger Kosten veranlasst, so richtet sich die Abziehbarkeit als Nachlassverbindlichkeit nach denselben Maßstäben, die auch bei den durch den Erben selbst veranlassten Kosten anzulegen sind. Aufwendungen während einer Nachlasspflegschaft sind nach denselben Grundsätzen zu beurteilen und nicht bereits deshalb abzugsfähig, weil sie durch einen Nachlasspfleger i.S. des §

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Erbschaftsteuer – und die Vermächtnisanordnung

Ob begünstigtes Vermögen durch Vermächtnis mit dem Tode des Erblassers erworben wurde (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG), richtet sich nach dem Gegenstand des Vermächtnisses und nicht danach, was an Erfüllungs statt geleistet wird. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG unterliegt der Erbschaftsteuer der Erwerb von Todes

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Verschmelzung einer „Gewinngesellschaft“ auf eine „Verlustgesellschaft“

Wird eine „Gewinngesellschaft“ auf eine „Verlustgesellschaft“ verschmolzen und verrechnet diese die positiven Einkünfte der „Gewinngesellschaft“ des Rückwirkungszeitraums mit ihren eigenen Verlusten, dann stellt dies nach der Rechtslage des Jahres 2008 keinen Missbrauch von rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten dar. Dies gilt auch dann, wenn die „Gewinngesellschaft“ die Gewinne des Rückwirkungszeitraums bereits an ihre

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