Auslegung eines Doppelbesteuerungsabkommens - und die Änderungen im OECD-Musterkommentar

Auslegung eines Doppelbesteuerungsabkommens — und die Änderungen im OECD-Musterkommentar

Welchen Ein­fluss hat eine Änderung des OECD-Musterkom­­men­­tars auf die Ausle­gung von Dop­pelbesteuerungsabkom­men? Mit dieser Frage hat­te sich aktuell der Bun­des­fi­nanzhof zu befassen: Es wider­spricht der ständi­gen Spruch­prax­is des Bun­des­fi­nanzhofs, im Sinne ein­er dynamis­chen Abkom­men­sausle­gung der späteren For­ten­twick­lung oder Änderung von OECD-Ver­laut­barun­­gen eine stre­it­entschei­dende Bedeu­tung für das Ver­ständ­nis bere­its zuvor ver­han­del­ter

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Steuerliche Aspekte bei der Engagierung eines Hausmeisterservices

Lichtdesigner als werkschaffender Künstler

Ein Licht­de­sign­er ist werkschaf­fend (im Sinne ein­schlägiger Dop­pelbesteuerungsabkom­men) tätig, wenn er das später zur Auf­führung gebrachte Licht­de­sign vor­ab entwick­elt und sein Werk sodann vor der eigentlichen Auf­führung lediglich an die lokalen Ver­hält­nisse anpasst, ohne noch im Rah­men der (späteren) Auf­führun­gen auf das Werk Ein­fluss zu nehmen. Anders ist es dann,

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Abzugssteuern für ausländische Künstler, Freistellungsbescheinigungen - und das Doppelbesteuerungsabkommen

Abzugssteuern für ausländische Künstler, Freistellungsbescheinigungen — und das Doppelbesteuerungsabkommen

Einkün­fte aus Gewer­be­be­trieb, die durch im Inland aus­geübte oder ver­w­ertete kün­st­lerische, sportliche, artis­tis­che oder ähn­liche Dar­bi­etun­gen erzielt wer­den, ein­schließlich der Einkün­fte aus anderen mit diesen Leis­tun­gen zusam­men­hän­gen­den Leis­tun­gen, die man­gels eines inländis­chen Wohn- oder Geschäftssitzes der unbeschränk­ten Steuerpflicht unter­liegen, sind gemäß § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d EStG

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Portugiesische Zinseinkünfte - und die Quellensteuer

Portugiesische Zinseinkünfte — und die Quellensteuer

Ob Betrieb­saus­gaben und Betrieb­sver­mö­gens­min­derun­gen mit den den aus­ländis­chen Einkün­ften zugrunde liegen­den Ein­nah­men i.S. des § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG in wirtschaftlichem Zusam­men­hang ste­hen, bes­timmt sich nach dem Ver­an­las­sung­sprinzip1. In die Bemes­sung des Anrech­nung­shöch­st­be­trags nach § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG kön­nen auch Wertverän­derun­gen des Ver­mö­gensstamms einge­hen. Für

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Quellensteuer bei ausländischen Zinseinkünfte - Anrechnungshöchstbetrag und Teilwertabschreibung

Quellensteuer bei ausländischen Zinseinkünfte — Anrechnungshöchstbetrag und Teilwertabschreibung

In die Bemes­sung des Anrech­nung­shöch­st­be­trags nach § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG kön­nen auch Wertverän­derun­gen des Ver­mö­gensstamms einge­hen. Falls und soweit die Voraus­set­zun­gen für diese Teil­w­ertab­schrei­bun­gen vorgele­gen haben, sind diese von den aus­ländis­chen Einkün­ften der Anlegerin zur Ermit­tlung des Anrech­nung­shöch­st­be­trags abzuziehen. Durch den aus­drück­lichen Bezug in § 34c Abs.

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Britische Claw-back-Besteuerung bei Investmentfonds

Britische Claw-back-Besteuerung bei Investmentfonds

Es wird daran fest­ge­hal­ten, dass der Gewinn aus der Veräußerung ein­er in Großbri­tan­nien bele­ge­nen Immo­bilie nach dem DBA-Großbri­­tan­nien 1964/1970 in Deutsch­land besteuert wer­den darf, wenn die Veräußerung nach britis­chem Steuer­recht nur dazu führt, dass zuvor gewährte Abschrei­bun­gen auf Teile der Immo­bilie rück­gängig gemacht wer­den -“Claw-back-Besteuerung”-1. Der wegen materiell fehler­hafter Fest­stel­lungserk­lärung

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