Bescheidänderung wegen verdeckter Einlagen — und die Schwarzeinnahmen

§ 32a Abs. 2 KStG ver­langt, dass gegenüber dem Gesellschafter ein Steuer- oder Fest­stel­lungs­bescheid mit Rück­sicht auf das Vor­liegen ein­er verdeck­ten Ein­lage erge­ht. Die Änderung eines Einkom­men­steuerbeschei­ds des Gesellschafters wegen der Erfas­sung von Schwarzein­nah­men und nicht hin­sichtlich der Berück­sich­ti­gung ein­er verdeck­ten Ein­lage kann fol­glich die Änderung der an die Gesellschaft

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Einbringung von Mitunternehmeranteilen mit negativem Kapitalkonto

Die Voraus­set­zun­gen des § 20 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 Umw­StG 2006 sind sowohl für jeden Gesellschafter als auch für jeden einzel­nen Sachein­lagege­gen­stand geson­dert zu prüfen. Dies gilt auch bei Ein­bringung mehrerer Mitun­ternehmer­an­teile mit pos­i­tiv­en und neg­a­tiv­en Kap­italkon­ten. Wird ein Betrieb, Teil­be­trieb oder ein Mitun­ternehmer­an­teil in eine unbeschränkt kör­per­schaft­s­teuerpflichtige

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Gemeinnützigkeit für einen Schießsportverein

Ein Vere­in, dessen Zweck in der Förderung des Schießs­portes erfüllt die satzungsmäßi­gen Anforderun­gen an die Fest­stel­lung der Gemein­nützigkeit. Dies gilt — ent­ge­gen ein­er all­ge­meinen Ver­wal­tungsan­weisung der Finanzver­wal­tung — auch für die Förderung des IPSC-Schießens, d.h. bei ein­er dynamis­chen Schießs­port­diszi­plin, bei der ein Schütze in möglichst kurz­er Zeit einen fest­gelegten Par­cours

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Ausschüttung aus einer Kapitalrücklage — ohne Steuerbescheinigung

Die zum Zeit­punkt des Erlass­es eines Fest­stel­lungs­beschei­ds über das steuer­liche Ein­lagekon­to fehlende Steuerbescheini­gung über die Auss­chüt­tung aus ein­er Kap­i­tal­rück­lage führt nach § 27 Abs. 5 Satz 2 KStG zu ein­er Ver­wen­dungs­festschrei­bung auf 0 €; die Norm ist kein­er ein­schränk­enden Ausle­gung zugänglich. Gegen diese vom Geset­zge­ber gewählte Aus­gestal­tung des § 27

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Bilanzierung von Darlehensforderungen — und ihre Abzinsung

Wird ein bish­er bed­ingt verzin­stes Dar­lehen ohne Bedin­gung­sein­tritt in ein die Rest­laufzeit umfassendes unbe­d­ingt verzin­stes Dar­lehen mit einem Zinssatz, der dem effek­tiv­en Zinssatz eines bei ein­er Lan­des­bank refi­nanzierten Dar­lehens entspricht, umge­wan­delt, so liegt auch dann ein verzinslich­es Dar­lehen i.S. des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG vor,

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Abwärtsverschmelzung — und die ausländische Anteilseignerin

Die Ver­schmelzung zweier Kap­i­talge­sellschaften kann zu einem steuer­freien Auflö­sungs­gewinn i.S. des § 8b Abs. 2 Satz 3 KStG führen, von dem 5 % als nicht abziehbare Betrieb­saus­gaben gel­ten. Die Ver­schmelzung ein­er Mut­terkap­i­talge­sellschaft, deren Anteil­seigner­in im Aus­land ansäs­sig ist, auf ihre Tochterge­sellschaft (Abwärtsver­schmelzung) kann nur dann ohne Aufdeck­ung stiller Reser­ven vol­l­zo­gen

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