Besondere Ergebnisbeteiligung beim Eintritt in eine vermögensverwaltende Personengesellschaft

Eine Änderung des bish­er gülti­gen Ergeb­nisverteilungss­chlüs­sels ein­er ver­mö­gensver­wal­tenden GbR dahin, dass dem während des Geschäft­s­jahres der GbR ein­tre­tenden Gesellschafter der auf den Geschäft­san­teil fal­l­ende Ein­­nah­­men- oder Wer­bungskostenüber­schuss für das gesamte Geschäft­s­jahr zugerech­net wer­den soll, ist steuer­rechtlich anzuerken­nen, wenn diese vom Beteili­gungsver­hält­nis abwe­ichende Ergeb­nisverteilung für die Zukun­ft getrof­fen wor­den ist und

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Gewerbesteuerfreibetrag — und der Wechsel der Steuerschuldnerschaft von der GbR zum Einzelunternehmer

Schei­den während des Erhe­bungszeitraums bis auf einen Gesellschafter alle anderen Gesellschafter aus ein­er Per­so­n­enge­sellschaft aus, wech­selt ab diesem Zeit­punkt die Steuer­schuld­ner­schaft der Per­so­n­enge­sellschaft auf den verbleiben­den Gesellschafter als Einzelun­ternehmer. Dessen ungeachtet ist der Gewerbesteuer­mess­be­trag für den gesamten Erhe­bungszeitraum ein­heitlich unter Berück­sich­ti­gung des vollen Gewerbesteuer­frei­be­trags zu berech­nen. Für den Erhe­bungszeitraum des

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Die kommunale Beteiligung an einer Personengesellschaft

Die Beteili­gung ein­er Stadt an ein­er gewerblich geprägten ver­mö­gensver­wal­tenden Per­so­n­enge­sellschaft ist kein Betrieb gewerblich­er Art. BgA von juris­tis­chen Per­so­n­en des öffentlichen Rechts sind nach den Maß­gaben des § 1 Abs. 1 Nr. 6, § 4 des Kör­per­schaft­s­teuerge­set­zes in der für das Stre­it­jahr gel­tenden Fas­sung vor Inkraft­treten der Änderun­gen des Jahress­teuerge­set­zes

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Investition im Sonderbetriebsvermögen — und der bei der GbR gebildete Investitionsabzugsbetrag

Eine begün­stigte Investi­tion i.S. des § 7g EStG liegt auch dann vor, wenn bei ein­er Per­so­n­enge­sellschaft der Investi­tion­s­abzugs­be­trag vom Gesamthands­gewinn abge­zo­gen wurde und die geplante Investi­tion später (inner­halb des drei­jähri­gen Investi­tion­szeitraums) von einem ihrer Gesellschafter vorgenom­men und in dessen Son­der­be­trieb­sver­mö­gen aktiviert wird. Im Wirtschaft­s­jahr der Anschaf­fung ist der in Anspruch

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Der ruhende Gewerbebetrieb der Personengesellschaft

Einkün­fte aus ruhen­dem Gewer­be­be­trieb stellen orig­inär gewerbliche Einkün­fte dar. Ruht der Gewer­be­be­trieb ein­er Per­so­n­enge­sellschaft, kann diese schon deshalb keine gewerblich geprägte Gesellschaft i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG sein. Gemäß § 179 Abs. 1 i.V.m. § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den

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Grunderwerbsteuer bei mittelbarer Änderung des Gesellschafterbestandes

Die bloße Ein­räu­mung ein­er Voll­macht zur Ausübung der Rechte aus einem Gesellschaft­san­teil sowie zur Veräußerung und Abtre­tung dieses Gesellschaft­san­teils reicht für einen Anteil­süber­gang i.S. ein­er mit­tel­baren Änderung des Gesellschafterbe­standes ein­er Per­so­n­enge­sellschaft nach § 1 Abs. 2a GrEStG nicht aus. Gehört zum Ver­mö­gen ein­er Per­so­n­enge­sellschaft ein inländis­ches Grund­stück und ändert sich

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