Der zwischenzeitlich geänderte Steuerbescheid — und das Urteil des Finanzgerichts

Im Ergeb­nis begrün­det ist die Revi­sion auch in Bezug auf die Beschei­de zur geson­derten Fest­stel­lung des verbleiben­den Ver­lustabzugs zur Kör­per­schaft­s­teuer zum 31.12 der Jahre 2008 bis 2010 und des vor­trags­fähi­gen Gewer­bev­er­lustes auf den 31.12 der Jahre 2008 bis 2010. Im Hin­blick auf jene Beschei­de ist das ange­focht­ene Urteil aus ver­fahren­srechtlichen

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Zugangsvermutung für Steuerbescheide — und der private Postdienstleister

Die Zugangsver­mu­tung für die Bekan­nt­gabe schriftlich­er Ver­wal­tungsak­te gilt auch bei der Über­mit­tlung durch pri­vate Post­di­en­stleis­ter, wie der Bun­des­fi­nanzhof jet­zt zu § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO entsch­ieden hat. Bei der Ein­schal­tung eines pri­vat­en Post­di­en­stleis­ters, der mit einem Sub­un­ternehmer tätig wird, ist allerd­ings zu prüfen, ob nach den bei den

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Die Steuerbescheide im Steuerstrafverfahren

Legt das Strafgericht den Inhalt der in das Ver­fahren einge­führten Urkun­den (hier: Steuerbeschei­de und Betrieb­sprü­fungs­bericht) dem Urteil zugrunde, ist es hier­bei gle­ich­wohl an die in den fraglichen Urkun­den aus­ge­drück­te steuer­liche Bew­er­tung der maßge­blichen tat­säch­lichen Vorgänge durch die Finanzbe­hör­den bzw. deren Bedi­en­stete nicht gebun­den. Vielmehr obliegt es dem zuständi­gen Strafgericht im

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Jahresweise Zusammenfassung mehrerer Schenkungsteuerfälle in einem Bescheid

Schriftliche Steuerbeschei­de müssen inhaltlich hin­re­ichend bes­timmt sein (§ 119 Abs. 1 AO). Erforder­lich ist u.a. die Beze­ich­nung der fest­ge­set­zten Steuer nach Art und Betrag (§ 157 Abs. 1 Satz 2 AO). Mehrere Steuer­fälle erfordern entwed­er eine Fest­set­zung in getren­nten Steuerbeschei­den oder ‑bei kör­per­lich­er Zusam­men­fas­sung in einem Schrift­stück- die genaue Angabe,

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Bescheidkorrektur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit

Nach § 129 Satz 1 AO kann die Finanzbe­hörde Schreibfehler, Rechen­fehler und ähn­liche offen­bare Unrichtigkeit­en, die beim Erlass eines Ver­wal­tungsak­ts unter­laufen sind, jed­erzeit inner­halb der Ver­jährungs­frist berichti­gen. Bei berechtigtem Inter­esse des Beteiligten ist zu berichti­gen (§ 129 Satz 2 AO). Offen­bare Unrichtigkeit­en i.S. von § 129 AO sind mech­a­nis­che Verse­hen

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Änderungsbescheid — Bekanntgabe und Anfechtung

Der Bun­des­fi­nanzhof wäre ‑eben­so wie das Finanzgericht- nicht gemäß § 96 Abs. 1 Satz 2 FGO daran gehin­dert, den ange­focht­e­nen Gewin­n­fest­stel­lungs­bescheid, soweit sich dieser gegen die Kläger richtet, aufzuheben, wenn er zu dem Ergeb­nis gelangte, dieser Bescheid sei wegen nicht ord­nungs­gemäßer Bekan­nt­gabe unwirk­sam. Die Aufhe­bung hätte dann zur Folge, dass

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