Teileinkünfteverfahren — für den Geschäftsführer der Tochtergesellschaft

Die erforder­liche beru­fliche Tätigkeit “für” eine Kap­i­talge­sellschaft set­zt nach der bis Ende des Ver­an­la­gungszeitraums 2016 gel­tenden Fas­sung des § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst. b EStG nicht voraus, dass der Gesellschafter unmit­tel­bar für diejenige Kap­i­talge­sellschaft tätig wird, für deren Kap­i­talerträge er den Antrag stellt. Gemäß § 32d

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Abrechnung mit unrichtigem Steuerausweis — und die umsatzsteuerliche Organschaft

Sind Umsätze als soge­nan­nte nicht steuer­bare Innenum­sätze im Rah­men ein­er umsatzs­teuer­rechtlichen Organ­schaft i.S. von § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG zu behan­deln, kann kein Fall eines unrichti­gen Steuer­ausweis­es nach § 14c Abs. 1 Satz 1 UStG vor­liegen. Abrech­nun­gen über solche Umsätze mit geson­dertem Steuer­ausweis sind keine tauglichen Rech­nun­gen i.S.

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Reisevorleistungen — und die Organschaft

Die organ­schaftliche Zusam­men­fas­sung nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG bewirkt bei Anwen­dung des § 25 UStG, dass es sich nur bei den von Organge­sellschaften mit eige­nen Betrieb­smit­teln erbracht­en Leis­tun­gen um Eigen­leis­tun­gen han­delt, während die durch Organge­sellschaften von Drit­ten bezo­ge­nen Leis­tun­gen Rei­sevor­leis­tun­gen sind, die in die Mar­genbesteuerung einzubeziehen sind.

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Die verzögerte Handelsregistereintragung einer Organschaft

Wird eine kör­per­schaft­s­teuer­rechtliche Organ­schaft infolge ein­er verzögerten Ein­tra­gung des Gewinnabführungsver­trags in das Han­del­sreg­is­ter erst in dem auf das Jahr der Han­del­sreg­is­ter­an­mel­dung fol­gen­den Jahr steuer­lich wirk­sam, liegt darin keine sach­liche Unbil­ligkeit. Das gilt auch, wenn die verzögerte Ein­tra­gung auf einem Fehlver­hal­ten ein­er anderen Behörde, etwa des Reg­is­terg­erichts, beruhen sollte. In dem

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Organschaft bei landwirtschaftlichen Betrieben — und die Umsatzbesteuerung

Ist der Inhab­er eines land­wirtschaftlichen Betriebs Organträger, so unter­liegen auch die Liefer­un­gen der Erzeug­nisse dieses Betriebs durch die Organge­sellschaft der Besteuerung nach Durch­schnittssätzen (§ 24 UStG). § 24 Abs. 1 Satz 1 UStG gilt für die im Rah­men eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs aus­ge­führten Umsätze. Als der­ar­tiger Betrieb gilt gemäß

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Gewinnabhängige Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter

Die Vere­in­barung von Aus­gle­ich­szahlun­gen des beherrschen­den Unternehmens an einen außen­ste­hen­den Gesellschafter der beherrscht­en Gesellschaft ste­ht der kör­per­schaft­s­teuer­rechtlichen Anerken­nung eines Gewinnabführungsver­trags ent­ge­gen, wenn neben einem bes­timmten Fes­t­be­trag ein zusät­zlich­er Aus­gle­ich gewährt wird, dessen Höhe sich am Ertrag der ver­meintlichen Organge­sellschaft ori­en­tiert und der zu ein­er lediglich anteili­gen Gewinnzurech­nung an den ver­meintlichen

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