Bescheidänderung wegen verdeckter Einlagen — und die Schwarzeinnahmen

§ 32a Abs. 2 KStG ver­langt, dass gegenüber dem Gesellschafter ein Steuer- oder Fest­stel­lungs­bescheid mit Rück­sicht auf das Vor­liegen ein­er verdeck­ten Ein­lage erge­ht. Die Änderung eines Einkom­men­steuerbeschei­ds des Gesellschafters wegen der Erfas­sung von Schwarzein­nah­men und nicht hin­sichtlich der Berück­sich­ti­gung ein­er verdeck­ten Ein­lage kann fol­glich die Änderung der an die Gesellschaft

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Der zwischenzeitlich geänderte Steuerbescheid — und das Urteil des Finanzgerichts

Im Ergeb­nis begrün­det ist die Revi­sion auch in Bezug auf die Beschei­de zur geson­derten Fest­stel­lung des verbleiben­den Ver­lustabzugs zur Kör­per­schaft­s­teuer zum 31.12 der Jahre 2008 bis 2010 und des vor­trags­fähi­gen Gewer­bev­er­lustes auf den 31.12 der Jahre 2008 bis 2010. Im Hin­blick auf jene Beschei­de ist das ange­focht­ene Urteil aus ver­fahren­srechtlichen

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Duldungsbescheid bei einer auf Vorauszahlungsbescheid beruhenden Steuerforderung

Ein auf die Vorschriften des AnfG gestützter Dul­dungs­bescheid, der den Anfech­tungs­geg­n­er verpflichtet, die Voll­streck­ung ein­er gegen den Schuld­ner beste­hen­den Steuer­forderung zu dulden, die aus einem rechts­beständi­gen Vorauszahlungs­bescheid resul­tiert, ist mit ein­er Bedin­gung gemäß § 14 AnfG zu verse­hen. Fehlt diese Bedin­gung, ist der Dul­dungs­bescheid rechtswidrig. Der für das Vor­liegen der

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Zahlungsverjährung bei mehrfach geänderter Einkommensteuer-Festsetzung

Wird die Fest­set­zung der Einkom­men­steuer geän­dert, ist im Umfang dieser Änderung auch die mit dem Änderungs­bescheid ver­bun­dene Anrech­nungsver­fü­gung anzu­passen, ohne dass bis dahin ggf. abge­laufene Zahlungsver­jährungs­fris­ten bezüglich früher ent­standen­er Ansprüche aus dem Steuer­schuld­ver­hält­nis ent­ge­gen­ste­hen. Eine Teil-Zahlungsver­jährung sich aus früheren Steuerbeschei­den ergeben­der Abschlusszahlun­gen tritt in solchen Fällen nicht ein. Der Ablauf

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Ermittlungspflicht des Finanzamtes — bei der Feststellung des Grundbesitzwerts

Verzichtet das Finan­zamt gegenüber dem Steuerpflichti­gen aus­drück­lich auf die Abgabe ein­er förm­lichen Fest­stel­lungserk­lärung und fordert ihn stattdessen zu bes­timmten Angaben auf, ver­let­zt es seine Ermit­tlungspflicht, wenn die geforderten Angaben für die Ermit­tlung des für die Grundbe­sitzbe­w­er­tung maßgeben­den Sachver­halts nicht aus­re­ichen und es keine weit­eren Fra­gen stellt. Erfüllt der Steuerpflichtige in

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Revisionsentscheidung nach Änderungsbescheid

Der Bun­des­fi­nanzhof kann unter den Voraus­set­zun­gen des § 126a FGO über die Revi­sion durch Beschluss auch dann entschei­den, wenn die Vorentschei­dung aus ver­fahren­srechtlichen Grün­den aufzuheben ist, weil ihr ein Änderungs­bescheid nach­fol­gt, der den Sach­stre­it jedoch nicht berührt. Die Vorschrift des § 126a FGO ist auch dann anwend­bar, wenn das ange­focht­ene

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