Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung

Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung

Unter­halt­sleis­tun­gen kön­nen nur insoweit nach § 33a Abs. 1 EStG zum Abzug zuge­lassen wer­den, als die Aufwen­dun­gen dazu bes­timmt und geeignet sind, dem laufend­en Lebens­be­darf des Unter­halt­sempfängers im Ver­an­la­gungszeitraum der Unter­halt­szahlung zu dienen (Bestä­ti­gung der ständi­gen Recht­sprechung). Liegen die Voraus­set­zung des § 33a Abs. 1 EStG nur für einige Monate

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Die Bedürftigkeit des Unterhaltsempfängers

Die Bedürftigkeit des Unterhaltsempfängers

Erwach­sen einem Steuerpflichti­gen Aufwen­dun­gen für den Unter­halt ein­er dem Steuerpflichti­gen oder seinem Ehe­gat­ten gegenüber geset­zlich unter­halts­berechtigten Per­son, so wird auf Antrag die Einkom­men­steuer dadurch ermäßigt, dass die Aufwen­dun­gen bis zu 8.004 EUR im Kalen­der­jahr vom Gesamt­be­trag der Einkün­fte abge­zo­gen wer­den (§ 33a Abs. 1 Satz 1 EStG in der für

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Kindesunterhalt als außergewöhnliche Belastung - und die Opfergrenze

Kindesunterhalt als außergewöhnliche Belastung — und die Opfergrenze

Hat der Steuerpflichtige nur einen Teil des Jahres Anspruch auf Frei­be­träge für Kinder nach § 32 Abs. 6 EStG, Kindergeld oder eine andere Leis­tung für Kinder (§ 65 EStG), ist dies bei der Berech­nung der Opfer­gren­ze durch eine monats­be­zo­gene Kürzung der anzuset­zen­den kinder­be­zo­ge­nen 5 %-Pauschale zu berück­sichti­gen. Erwach­sen dem Steuerpflichti­gen

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Kindergeld und fiktive Unterhaltsansprüche

Kindergeld und fiktive Unterhaltsansprüche

Fik­tive Unter­halt­sansprüche sind nach einem Urteil des Finanzgerichts Mün­ster bei der Ermit­tlung der Einkün­fte und Bezüge eines Kindes nicht zu berück­sichti­gen. In dem vom Finanzgericht Mün­ster entsch­iede­nen Stre­it­fall hat­te die Tochter der Klägerin während ihrer Aus­bil­dung ein Kind bekom­men. Nach ein­er Unter­brechung wegen Mut­ter­schutzes und Elternzeit hat­te sie ihre Aus­bil­dung

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Zweitwohnungssteuer für Trennungswohnung

Zweitwohnungssteuer für Trennungswohnung

Solange neben der Haupt­woh­nung eine Zweit­woh­nung unter­hal­ten wird, unter­liegt diese, wie jet­zt das Oberver­wal­tungs­gericht für das Land Nor­­drhein-West­­­falen für die in der Stadt Biele­feld gel­tende Zweit­­woh­­nungss­­teuer-Satzung entsch­ieden hat, selb­st dann der Zweit­woh­nungss­teuer, wenn der betrof­fene Bürg­er wegen der Tren­nung von sein­er Ehe­frau nur diese Zweit­woh­nung nutzt. Selb­st wenn die Tren­nung

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Steuerliche Aspekte bei der Engagierung eines Hausmeisterservices

Keine Opfergrenze bei Unterhalt an Lebensgefährtin

Unter­halt­sleis­tun­gen eines Steuerpflichti­gen an seine mit ihm in ein­er Haushalts­ge­mein­schaft lebende, mit­tel­lose Lebenspart­ner­in sind nach einem jet­zt veröf­fentlicht­en Urteil des Bun­des­fi­nanzhofs ent­ge­gen der bish­eri­gen Prax­is der Finanzver­wal­tung ohne Berück­sich­ti­gung der sog. Opfer­gren­ze als außergewöhn­liche Belas­tung nach § 33a Abs. 1 Satz 2 EStG abziehbar.

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