Die geerbte, gestundete Zugewinnausgleichsforderung

Die unverzinsliche lebenslängliche Stun­dung ein­er Zugewin­naus­gle­ichs­forderung ist im Hin­blick auf den gewährten Nutzungsvorteil eine der Schenkung­s­teuer unter­liegende freige­bige Zuwen­dung. Wird der aus­gle­ichsverpflichtete Ehe­gat­te beim Tod des aus­gle­ichs­berechtigten Ehe­gat­ten dessen Alleinerbe, ste­ht der fin­gierte Fortbe­stand von Zugewin­naus­gle­ichs­forderung und ‑verbindlichkeit nach § 10 Abs. 3 Erb­StG der Berich­ti­gung des Kap­i­tal­w­erts des als

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Feststellung von Beschäftigtenzahl und Ausgangslohnsumme bei der Schenkungsteuer

Die Fest­stel­lung der Aus­gangslohn­summe und die Fest­stel­lung der Anzahl der Beschäftigten i.S. des § 13a Abs. 1a Satz 1 Erb­StG sind zwei getren­nte Fest­stel­lun­gen, die jew­eils eigen­ständig ein­er Über­prü­fung im Ein­spruchs- und Klagev­er­fahren zugänglich sind. Allein aus der Fest­stel­lung ein­er Aus­gangslohn­summe lässt sich regelmäßig nicht her­leit­en, ob der Betrieb mehr

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Zusammentreffen von Erwerben von Todes wegen und Vorerwerben

Die nach § 35b Satz 1 EStG begün­stigten Einkün­fte müssen aus der Veräußerung eines Ver­mö­gens­ge­gen­standes her­rühren, der sowohl von Todes wegen erwor­ben wor­den ist als auch tat­säch­lich der Erb­schaft­s­teuer unter­legen hat; der in Anspruch genommene per­sön­liche Frei­be­trag (§ 16 Erb­StG) ist anteilig abzuziehen. Die auf die begün­stigten Einkün­fte anteilig ent­fal­l­ende

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Steuerwert einer gemischten Schenkung

Der Wert der Bere­icherung ist bei ein­er gemis­cht­en Schenkung durch Abzug der ‑ggf. kap­i­­tal­isierten- Gegen­leis­tung vom Steuer­w­ert zu ermit­teln. Das gilt auch dann, wenn im Einzelfall der nach dem Bew­er­tungs­ge­setz ermit­telte Steuer­w­ert hin­ter dem gemeinen Wert zurück­bleibt. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 7 Abs. 1 Nr.

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Der vererbte Eigentumsverschaffunganspruch an einem Familienheim

Der von Todes wegen erfol­gte Erwerb eines durch eine Auflas­sungsvormerkung gesicherten Anspruchs auf Ver­schaf­fung des Eigen­tums an einem Fam­i­lien­heim durch den über­leben­den Ehe­gat­ten ist nicht von der Erb­schaft­s­teuer befre­it. Die Steuer­be­freiung nach § 13 Abs. 1 Nr. 4b Satz 1 Erb­StG set­zt voraus, dass der ver­stor­bene Ehe­gat­te zivil­rechtlich­er Eigen­tümer oder

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Das von der GmbH an den Bruder des GmbH-Gesellschafters gezahlte überhöhte Entgelt

Die Zahlung über­höhter ver­traglich­er Ent­gelte durch eine GmbH an eine dem Gesellschafter nah­este­hende Per­son ist keine gemis­chte freige­bige Zuwen­dung der GmbH i.S. des § 7 Abs. 1 Nr. 1 Erb­StG an die nah­este­hende Per­son, wenn der Gesellschafter beim Abschluss der Vere­in­barung zwis­chen der GmbH und der nah­este­hen­den Per­son mit­gewirkt hat.

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