Besteuerungsverfahren und Klageverfahren in der Insolvenz

Besteuerungsverfahren und Klageverfahren in der Insolvenz

Die Fest­stel­lung der vor Insol­ven­z­eröff­nung mit Ein­spruch und Klage ange­focht­e­nen und im Prü­fung­ster­min vom Insol­ven­zver­wal­ter bestrit­te­nen Steuer­forderung durch das Finan­zamt ist nicht mit Fest­stel­lungs­bescheid nach § 251 Abs. 3 AO, son­dern nur durch Auf­nahme des unter­broch­enen Klagev­er­fahrens zu betreiben. Das ursprüngliche Anfech­tungsver­fahren wan­delt sich dabei in ein Insol­ven­zfest­stel­lungsver­fahren um, wodurch

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Nachträgliche Anschaffungskosten bei Verzicht auf Kleinanlegerprivileg

Nachträgliche Anschaffungskosten bei Verzicht auf Kleinanlegerprivileg

Hat der dar­lehens­gebende Gesellschafter mit der Gesellschaft vere­in­bart, das Dar­lehen solle “wie Eigenkap­i­tal” behan­delt wer­den und hal­ten sich die Beteiligten in der Insol­venz der Gesellschaft an diese Abrede, führt der endgültige Aus­fall des Dar­lehen­srück­forderungsanspruchs zu nachträglichen Anschaf­fungskosten der Beteili­gung, auch wenn der Gesellschafter mit nicht mehr als 10 % am

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Englisches Insolvenzverfahren - und die Frage des Rechtsmissbrauchs

Englisches Insolvenzverfahren — und die Frage des Rechtsmissbrauchs

Ein aus­ländis­ches (hier: englis­ches) Insol­ven­zver­fahrens kann nach Ansicht des Bun­des­fi­nanzhofs bei rechtsmiss­bräuch­lichem Ver­hal­ten des Schuld­ners im Inland nicht erkan­nt wer­den. Der hier vom Bun­des­fi­nanzhof entsch­iede­nen Fall betraf einen Steuer­ber­ater, der aus den Jahren 1991 bis 2000 Steuer­schulden gegenüber dem Finan­zamt ange­häuft hat­te, die sich nach einem Abrech­nungs­bescheid des Finan­zamts auf

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