Beteiligtenfähigkeit einer Kommanditgesellschaft - bei Insolvenz der Komplementär-GmbH

Beteiligtenfähigkeit einer Kommanditgesellschaft — bei Insolvenz der Komplementär-GmbH

Die Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens über das Ver­mö­gen eines Gesellschafters (hier: der Kom­­ple­­men­tär-GmbH) führt eben­so nicht zu ein­er Unter­brechung des Ver­fahrens der Gesellschaft1. Zu ein­er Unter­brechung ana­log § 239 ZPO2 ist es im hier entsch­iede­nen Fall darüber hin­aus auch nicht gekom­men, weil die GmbH & Co. KG noch zwei Gesellschafter hat3.

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Die mangels Masse abgelehnte Insolvenzeröffnung - und das laufende Klageerfahren

Die mangels Masse abgelehnte Insolvenzeröffnung — und das laufende Klageerfahren

Zu ein­er für die Unter­brechung nach § 240 Satz 1 ZPO erforder­lichen Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens1 ist es nicht gekom­men, wenn die Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens man­gels Masse abgelehnt wird. Am steuer­rechtlichen Fortbe­stand der Gesellschaft hat sich wed­er durch die mit Beschluss des Amts­gerichts erfol­gte Ablehnung der Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens man­gels Masse,

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Berichtigung des Vorsteuerabzugs infolge erfolgreicher Insolvenzanfechtung

Berichtigung des Vorsteuerabzugs infolge erfolgreicher Insolvenzanfechtung

Zahlt ein Gläu­biger des Insol­ven­zschuld­ners Beträge, die er vor Insol­ven­z­eröff­nung vom Insol­ven­zschuld­ner vere­in­nahmt hat, nach Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens infolge ein­er erfol­gre­ichen Insol­ven­zan­fech­tung in die Insol­venz­masse zurück, hat der Insol­ven­zver­wal­ter im Zeit­punkt der Rück­zahlung den Vors­teuer­abzug gemäß § 17 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz

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Insolvenzeröffnung - und das Ende der umsatzsteuerlichen Organschaft

Insolvenzeröffnung — und das Ende der umsatzsteuerlichen Organschaft

Mit der Insol­ven­z­eröff­nung über das Ver­mö­gen des Organträgers endet die Organ­schaft. Unab­hängig von den Ver­hält­nis­sen beim Organträger endet die Organ­schaft jeden­falls mit der Insol­ven­z­eröff­nung bei der Organge­sellschaft. Die Bestel­lung eines Sach­wal­ters im Rah­men der Eigen­ver­wal­tung nach §§ 270 ff. InsO in den Insol­ven­zver­fahren des bish­eri­gen Organträgers und der bish­eri­gen Organge­sellschaft

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Die abgelehnte AdV - und keine gerichtliche Entscheidung nach Insolvenzeröffnung

Die abgelehnte AdV — und keine gerichtliche Entscheidung nach Insolvenzeröffnung

Das Rechtss­chutzbedürfniss­es für die Beschw­erde gegen eine abgelehnte Aus­set­zung der Vol­lziehung ent­fällt im Insol­ven­z­fall. Das Gericht kann den Stre­it­fall über die abgelehnte AdV trotz der Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens über das Ver­mö­gen der Antrag­stel­lerin abschließend entschei­den. Eine Unter­brechung des Ver­fahrens nach § 155 FGO i.V.m. § 240 Satz 1 ZPO ist

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Vosteuerberichtigung nach Insolvenzanfechtung

Vosteuerberichtigung nach Insolvenzanfechtung

Führt die Insol­ven­zan­fech­tung nach §§ 129 ff. InsO auf­grund ein­er Rück­zahlung an den Insol­ven­zver­wal­ter zu ein­er Berich­ti­gung des Vors­teuer­abzugs gemäß § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2 UStG, ist der sich hier­aus ergebende Steuer­anspruch nach § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO Teil der Mas­se­verbindlichkeit für den Besteuerungszeitraum der

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