Hin­zu­rech­nung von Miet- und Pacht­zin­sen bei der Her­stel­lung imma­te­ri­el­ler Wirtschaftsgüter

Es ver­stößt nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG, dass Miet- oder Pacht­auf­wen­dun­gen, die ohne das Akti­vie­rungs­ver­bot des § 5 Abs. 2 EStG nach § 255 Abs. 2 und 2a HGB Her­stel­lungs­kos­ten imma­te­ri­el­ler Wirt­schafts­gü­ter wären, die bereits im Jahr der Her­stel­lung aus dem Anla­ge­ver­mö­gen aus­schei­den, nach § 8 Nr. 1 Buchst. d und e GewStG hin­zu­ge­rech­net wer­den, obwohl eine

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Gewer­be­steu­er­recht­li­che Hin­zu­rech­nung von Miet­zin­sen – und die Her­stel­lungs­kos­ten aus­ge­schie­de­nen Umlaufvermögens

Miet- und Pacht­zin­sen für die Benut­zung von beweg­li­chen Wirt­schafts­gü­tern des Anla­ge­ver­mö­gens sind dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb nicht nach § 8 Nr. 1 Buchst. d GewStG hin­zu­zu­rech­nen, soweit sie in die Her­stel­lungs­kos­ten von Wirt­schafts­gü­tern des Umlauf­ver­mö­gens ein­zu­be­zie­hen sind. Inso­weit reicht es aus, dass die Miet- und Pacht­zin­sen als Her­stel­lungs­kos­ten akti­viert wor­den wären, wenn sich

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Miet- und Pacht­zin­sen – und ihre gewer­be­steu­er­recht­li­che Hinzurechnung

Die der Höhe nach unter­schied­li­che gewer­be­steu­er­recht­li­che Hin­zu­rech­nung von Miet- und Pacht­zin­sen für beweg­li­che und unbe­weg­li­che Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens sowie von Auf­wen­dun­gen für die zeit­lich befris­te­te Über­las­sung von Rech­ten nach § 8 Nr. 1 Buchst. d und e GewStG muss nicht einem strik­ten Fol­ge­rich­tig­keits­ge­bot genü­gen. Die Fik­ti­on eines in Miet-/Pach­t­­zin­­sen und in Auf­wen­dun­gen für Rechteüberlassung

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Son­der­be­triebs­aus­ga­ben bei einer Gewer­be­steu­er­erstat­tung durch die Gesellschafter?

Bei der Hin­zu­rech­nung nach § 5a Abs. 4a Satz 3 EStG dür­fen aus­schließ­lich Auf­wen­dun­gen, die in einem betrieb­li­chen Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang (§ 4 Abs. 4 EStG) mit Ver­gü­tun­gen i.S. von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Satz 2 EStG ste­hen, als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben berück­sich­tigt wer­den. Stellt eine Per­so­nen­ge­sell­schaft als Schuld­ner der Gewer­be­steu­er ihren Gesell­schaf­tern auf­grund einer gesellschaftsvertraglichen

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Rei­se­infor­ma­ti­ons- und ‑ver­triebs­sys­te­me – und die Gewerbesteuer

Wird eine Zah­lung an einen Platt­form­be­trei­ber nur für einen Ver­mitt­lungs­er­folg geschul­det, so kann die­se, auch wenn der Ver­trag die Begrif­fe „Rech­te­über­tra­gung“ und „Soft­ware­nut­zung“ ent­hält, wie die Pro­vi­si­on eines Han­dels­ver­tre­ters oder eines Han­dels­mak­lers als Ver­gü­tung einer Dienst­leis­tung zu wür­di­gen sein. Der­ar­ti­ge Ent­gel­te eines Rei­se­ver­an­stal­ters an den Platt­form­be­trei­ber für die Buchung von

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Gewinn­an­tei­le an aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – und die nicht­ab­zieh­ba­ren Betriebsausgaben

Von den nach § 8b Abs. 1 KStG bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens außer Ansatz geblie­be­nen Gewinn­an­tei­len aus Antei­len an aus­län­di­schen (hier: chi­ne­si­schen und tür­ki­schen) Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten gel­ten 5% als Aus­ga­ben, die nach § 8b Abs. 5 KStG nicht als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den dür­fen. Nach § 8b Abs. 1 KStG blei­ben Bezü­ge i.S. des

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Hin­zu­rech­nun­gen in der Gewerbesteuer

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Rich­ter­vor­la­ge des Finanz­ge­richts Ham­burg zur Fra­ge, ob die für die Bemes­sung der Gewer­be­steu­er nach dem Gewer­be­er­trag ab dem Jahr 2008 vor­ge­se­he­ne teil­wei­se Hin­zu­rech­nung von ver­aus­gab­ten Zin­sen, Mie­ten und Pach­ten zum Gewinn aus Gewer­be­be­trieb nach § 8 Nr. 1 Buch­sta­ben a, d und e GewStG mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz des Art.

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Hin­zu­rech­nung einer frü­he­ren Teil­wert­ab­schrei­bung bei einer spä­te­ren Verschmelzung

Ist eine frü­he­re Teil­wert­ab­schrei­bung nach § 12 Abs. 2 Sät­ze 2 und 3 UmwStG a. F. bei der Ver­schmel­zung von Schwes­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten wie­der hin­zu­zu­rech­nen? Das Finanz­ge­richt Müns­ter ver­neint dies: Hin­zu­rech­nun­gen, die aus der Ver­schmel­zung von Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten her­ge­lei­tet wur­den, sind durch die Vor­schrift des § 12 Abs. 2 Satz 2 UmwStG 1995 nicht gedeckt. Damit teilt das

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Gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung beim ech­ten Factoring

Beim ech­ten Fac­to­ring erfolgt kei­ne Hin­zu­rech­nung wegen einer Dau­er­schuld nach § 8 Nr. 1 GewStG (a.F.). Dem Fac­to­ring von For­de­run­gen lie­gen zwei unter­schied­li­che Rechts­ver­hält­nis­se zu Grun­de. Einer­seits ent­steht ein Rechts­ver­hält­nis aus Waren­lie­fe­run­gen oder Dienst­leis­tun­gen zwi­schen dem sog. Anschluss­kun­den (Ver­käu­fer oder Dienst­leis­ter) und des­sen Kun­den (Debi­to­ren). Aus die­sem Rechts­ver­hält­nis resul­tiert eine For­de­rung des

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Risi­ko­ent­gelt als Ent­gelt für Schul­den in der Gewerbesteuer

Ein Risi­ko­ent­gelt, das zur Abgel­tung eines erhöh­ten Finan­zie­rungs­ri­si­kos gezahlt wird, unter­fällt der Hin­zu­rech­nungs­vor­schrift des § 8 Abs. 1 Buchst. a) GewStG. Nach § 8 Nr. 1 Buchst. a) GewStG 2010 wird ein Vier­tel der Ent­gel­te für Schul­den dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb wie­der hin­zu­ge­rech­net, soweit sie bei der Ermitt­lung des Gewinns abge­setzt wor­den sind und

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Grund­stücks­pacht – umsatz­ab­hän­gi­ge Pacht­zah­lun­gen und die gewer­be­steu­er­li­che Hinzurechnung

Gemäß § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG 2002 n.F. wer­den dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb ‑unter wei­te­ren, hier nicht strei­ti­gen Vor­­aus­­se­t­­zun­­­gen- ein Vier­tel der Sum­me aus drei­zehn Zwan­zigs­tel der Miet- und Pacht­zin­sen für die Benut­zung der unbe­weg­li­chen Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens, die im Eigen­tum eines ande­ren ste­hen, wie­der hin­zu­ge­rech­net. Nach der zur Ver­mie­tung und

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Gewer­be­steu­er­li­che Hinzurechnungsvorschriften

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat, wie er jetzt in einem Ver­fah­ren zur Aus­set­zung der Voll­zie­hung eines Steu­er­be­schei­des ent­schied, kei­ne „ernst­li­chen Zwei­fel“, dass die Hin­zu­rech­nungs­vor­schrif­ten des Gewer­be­steu­er­ge­set­zes (§ 8 Nr. 1 Buchst. a, d, e und f GewStG) ver­fas­sungs­ge­mäß sind Damit wider­spricht der Bun­des­fi­nanz­hof einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Ham­burg, das von der Ver­fas­sungs­wid­rig­keit der Hin­zu­rech­nungs­vor­schrif­ten über­zeugt ist und

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