Ein­spruch und Kla­ge gegen die Lohn­steu­er­an­mel­dung

Der Zuläs­sig­keit der Kla­ge steht nicht ent­ge­gen, dass die Arbeit­ge­be­rin gegen die selbst ange­mel­de­te Lohn­steu­er vor­geht.

Ein­spruch und Kla­ge gegen die Lohn­steu­er­an­mel­dung

Denn der Arbeit­ge­ber kann nach all­ge­mei­ner Mei­nung gegen sei­ne Lohn­steu­er-Anmel­dun­gen, die Steu­er­fest­set­zun­gen unter dem Vor­be­halt der Nach­prü­fung gleich­ste­hen (§ 168 AO), Ein­spruch ein­le­gen und Kla­ge erhe­ben [1].

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 21. Febru­ar 2018 – VI R 25/​16

  1. BFH, Urteil vom 12.06.1997 – I R 72/​96, BFHE 183, 30, BStBl II 1997, 660; BFH, Urteil vom 07.07.2004 – VI R 171/​00, BFHE 206, 562, BStBl II 2004, 1087; Schmidt/​Küger, EStG, 36. Aufl., § 41a Rz 6, m.w.N.; Hum­mel, in: Kirchhof/​Söhn/​Mellinghoff, EStG, § 41a Rz A 38; Eis­gru­ber in Kirch­hof, EStG, 16. Aufl., § 41a Rz 5; Blümich/​Heuermann, § 41a EStG Rz 23; Reuss in Herrmann/​Heuer/​Raupach, § 41a EStG Rz 11; Küttner/​Seidel, Per­so­nal­buch 2017, Stich­wort Lohn­steu­er­an­mel­dung, Rz 14[]