Nichtzulassungsbeschwerde — und die Frist

Eine Nichtzu­las­sungs­beschw­erde ist inner­halb von zwei Monat­en nach Zustel­lung des voll­ständi­gen Urteils unter Dar­legung der Voraus­set­zun­gen des § 115 Abs. 2 FGO schriftlich zu begrün­den.

Nichtzulassungsbeschwerde — und die Frist

Nach § 116 Abs. 3 Sätze 1 bis 3 FGO ist die Nichtzu­las­sungs­beschw­erde inner­halb von zwei Monat­en nach Zustel­lung des voll­ständi­gen Urteils beim Bun­des­fi­nanzhof unter Dar­legung der Voraus­set­zun­gen des § 115 Abs. 2 FGO schriftlich zu begrün­den.

Ein Schreiben kann dage­gen nicht als Begrün­dung berück­sichtigt wer­den, wenn dieses vom Kläger selb­st ver­fasst ist und der Kläger nicht vor dem Bun­des­fi­nanzhof pos­tu­la­tions­fähig ist.

Vor dem Bun­des­fi­nanzhof müssen sich die Beteiligten nach § 62 Abs. 4 Satz 1 FGO durch Prozess­bevollmächtigte vertreten lassen. Als Bevollmächtigte sind gemäß § 62 Abs. 4 Satz 3 FGO nur die in § 62 Abs. 2 Satz 1 FGO beze­ich­neten Per­so­n­en und Gesellschaften zuge­lassen. Dies sind u.a. Recht­san­wälte, Steuer­ber­ater, Wirtschaft­sprüfer und verei­digte Buch­prüfer sowie Recht­san­walts, Steuer­ber­atungs- und Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaften.

Bun­des­fi­nanzhof, Beschluss vom 17. Okto­ber 2017 — IX B 98/17