Durch eine (auch antragsgemäße) Festsetzung der Eigenheimzulage wird kein Vertrauenstatbestand geschaffen, der die Finanzbehörde nach Treu und Glauben an der Aufhebung oder Änderung des Bescheids hindern könnte[1], wie auch die Aufhebungs- und Änderungsvorschriften des § 11 Abs. 4 und Abs. 5 EigZulG zeigen[2].

Die Finanzbehörde soll im Interesse des Anspruchsberechtigten an einer beschleunigten Bewilligung zunächst von näheren Ermittlungen freigestellt bleiben [3].
Bundesfinanzhof, Beschluss vom 16. März 2012 – IX B 156/11
- vgl. BFH, Beschluss vom 26.09.2003 – III B 144/02, BFH/NV 2004, 163; Urteil vom 22.02.2007 – IX R 26/05, BFHE 217, 373, BStBl II 2007, 859 a.E.[↩]
- vgl. BFH, Urteile vom 10.05.2007 – IX R 42/06, BFH/NV 2007, 2078; vom 11.05.2010 – IX R 35/09, BFH/NV 2010, 1621[↩]
- vgl. BFH, Urteile vom 07.06.2005 – IX R 66/04, BFH/NV 2006, 256; vom 27.06.2006 – IX R 17/05, BFH/NV 2007, 876[↩]




