Mit der Erinnerung gemäß § 66 Abs. 1 GKG gegen den Kostenansatz können nur Einwendungen erhoben werden, die sich gegen die Kostenrechnung selbst richten, also gegen Ansatz und Höhe einzelner Kosten oder gegen den Streitwert[1].

Auch die Entscheidung über die Nichterhebung von Kosten wegen unrichtiger Sachbehandlung (§ 21 GKG) ist Bestandteil des Verfahrens über den Kostenansatz einschließlich des Erinnerungsverfahrens nach § 66 GKG und deswegen unselbständiger Teil der Entscheidung[2].
Bundesfinanzhof, Beschluss vom 23. August 2023 – XI E 1/23
- vgl. z.B. BFH, Beschlüsse vom 28.05.2019 – IX E 1/19, BFH/NV 2019, 843, Rz 7; vom 19.02.2020 – IX E 6/20, BFH/NV 2020, 707, Rz 2; vom 27.04.2022 – VIII E 3/21, BFH/NV 2022, 826, Rz 10; vom 10.11.2022 – XI E 1/22, BFH/NV 2023, 146, Rz 9[↩]
- vgl. BFH, Beschlüsse vom 27.10.2015 – I E 9-12/15, BFH/NV 2016, 782, Rz 7; vom 10.11.2022 – XI E 1/22, BFH/NV 2023, 146, Rz 9[↩]








