Unzu­tref­fen­de Ein­kom­mens­pro­gno­se beim Kindergeld

Nach § 70 Abs. 4 EStG ist eine Kin­der­geld­fest­set­zung auf­zu­he­ben oder zu ändern, wenn nach­träg­lich bekannt wird, dass die Ein­künf­te und Bezü­ge des Kin­des den Jah­res­grenz­be­trag nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG über- oder unter­schrei­ten. Unter dem Begriff Kin­der­geld­fest­set­zung ist dabei auch ein Bescheid zu ver­ste­hen, mit dem ein Antrag auf

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Unba­re Zah­lung bei haus­halts­na­hen Dienstleistungen

Für die Inan­spruch­nah­me von haus­halts­na­hen Dienst­leis­tun­gen, die in einem Haus­halt des Steu­er­pflich­ti­gen erbracht wer­den, ermä­ßigt sich die tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er auf Antrag um 20 Pro­zent, höchs­tens 600 Euro, der Auf­wen­dun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen (§ 35a Abs. 2 EStG). Vor­aus­set­zung für die Steu­er­ermä­ßi­gung ist jedoch, dass der Steu­er­pflich­ti­ge für die Auf­wen­dun­gen eine Rech­nung erhalten

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Gewerb­li­che Prä­gung durch aus­län­di­sche Kapitalgesellschaft

Eine aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft kann unter den glei­chen Vor­aus­set­zun­gen wie eine inlän­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft im Sin­ne von § 15 Abs. 3 Nr. 2 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) gewerb­lich prä­gen. Ist aus­schließ­lich die aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer der Per­so­nen­ge­sell­schaft, so erzielt die Per­so­nen­ge­sell­schaft gewerb­li­che Ein­künf­te, auch wenn sie kein gewerbliches

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Auf­wen­dun­gen für VIP-Logen

Neue Sport­sta­di­en kom­men kaum noch ohne „VIP-Logen“ aus. Finan­ziert ein Unter­neh­men eine sol­che VIP-Loge, ist der hier­für getä­tig­te Auf­wand nach einem Schrei­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums auf­zu­tei­len in (steu­er­lich abzieh­ba­re) Wer­be­auf­wen­dun­gen sowie in (nur beschränkt abzieh­ba­re) Auf­wen­dun­gen für Geschäfts­freun­de (Geschen­ke, Bewirtung).

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Hil­fe für Hochwasseropfer

Durch das Hoch­was­ser im August 2005 sind in Tei­len des Bun­des­ge­bie­tes beträcht­li­che Schä­den ent­stan­den. Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat nun in einem Schrei­ben die zur Unter­stüt­zung der Opfer getrof­fe­nen Ver­wal­tungs­re­ge­lun­gen zusam­men­ge­fasst und im Bun­des­steu­er­blatt veröffentlicht. 

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Hil­fe für Hochwasseropfer

Durch das Hoch­was­ser im August 2005 sind in Tei­len des Bun­des­ge­bie­tes beträcht­li­che Schä­den ent­stan­den. Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat nun in einem Schrei­ben die zur Unter­stüt­zung der Opfer getrof­fe­nen Ver­wal­tungs­re­ge­lun­gen zusam­men­ge­fasst und im Bun­des­steu­er­blatt veröffentlicht. 

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Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Die Auf­wen­dun­gen für Hand­wer­ker­ar­bei­ten kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen nach § 35a EStG bei der Ein­kom­men­steu­er berück­sich­tigt wer­den. Hier­bei ist Fol­gen­des zu beach­ten: Hand­wer­k­erleis­tun­gen Die Auf­wen­dun­gen für Hand­wer­k­erleis­tun­gen kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen nach § 35a EStG bei der Ein­kom­men­steu­er berück­sich­tigt wer­den. Die hier­für ein­schlä­gi­ge Bestim­mung des § 35 a Abs. 2 Satz 2 EStG

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Ein­kom­men­steu­er für aus­län­di­sche Künstler

Haben aus­län­di­sche Künst­ler Ein­künf­te aus Auf­trit­ten im Inland erzielt, so ist die hier­durch aus­ge­lös­te Ein­kom­men­steu­er nicht gemäß § 50 Abs. 7 EStG zu erlas­sen, wenn die Auf­trit­te im Rah­men eines solis­tisch besetz­ten Ensem­bles erzielt wor­den sind. Als „solis­tisch besetz­tes Ensem­ble“ in die­sem Sin­ne ist eine For­ma­ti­on jeden­falls dann anzu­se­hen, wenn bei

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Raten­wei­se Abfindung

Erhält ein Arbeit­neh­mer bei Been­di­gung sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses eine Abfin­dung, so steht ihm hier­für ein Frei­be­trag zu, der je nach Lebens­al­ter und Dau­er des Arbeits­ver­hält­nis­ses zwi­schen 7.200 ? und 11.000 ? beträgt. Wird die Abfin­dung in meh­re­ren Raten in ver­schie­de­nen Jah­ren bezahlt, ist die­ser Frei­be­trag bei der ers­ten Zah­lung zu berücksichtigen.

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Ent­las­tungs­be­trag ohne Verlustausgleichsbegrenzung

Eine antei­li­ge Ver­lust­ver­rech­nung gemäß § 2 Abs. 3 Satz 4 EStG ist nach dem aus­drück­li­chen Wort­laut des § 32c Abs. 2 EStG bei Ermitt­lung der gewerb­li­chen Ein­künf­te nicht vor­ge­se­hen. Der auf gewerb­li­che Ein­künf­te ent­fal­len­de Anteil am zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men (gewerb­li­cher Anteil) bemisst sich nach dem Ver­hält­nis der gewerb­li­chen Ein­künf­te nach § 32c Abs. 2 EStG

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Tarif­be­güns­tig­te Vor­tei­le aus Aktienoptionen

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs stel­len geld­wer­te Vor­tei­le aus einem Akti­en­op­ti­ons­pro­gramm im Regel­fall als Anreiz­lohn eine Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit dar. Die Ver­gü­tung in Höhe des Werts der erhal­te­nen Akti­en wird dann einem ermä­ßig­ten Ein­kom­men­steu­er­ta­rif unter­wor­fen. Im Streit­jahr 1997 war die Tarif­be­güns­ti­gung des § 34 Abs. 3 des

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Haus­an­strich als haus­halts­na­he Dienstleistung

Die Kos­ten, die für „haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen“ auf­ge­wen­det wur­den, kön­nen bei der pri­va­ten Ein­kom­men­steu­er­erkäl­rung zu 20 %, maxi­mal aller­dings mit jähr­lich 600 ?, gel­tend machen. Hier­zu muß es sich um Tätig­kei­ten han­deln, die nor­ma­ler­wei­se von Mit­glie­dern des Haus­halts erle­digt wer­den kön­nen. Nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Mün­chen fehlt es hier­an jedoch beim

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Wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen eines Erben

Wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen, die der Erbe auf­grund eines Ver­mächt­nis­ses an einen Drit­ten zu zah­len hat, sind nur dann –unter wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen– beim Emp­fän­ger der Bezü­ge nach § 22 Nr. 1 EStG ein­kom­men­steu­er­pflich­tig, wenn er zum sog. Gene­r­a­­ti­o­­nen­­nach­­­fol­­ge-Ver­­­bund gehört. Per­so­nen, die zu einem frü­he­ren Zeit­punkt auf ihr Pflicht­teils­recht ver­zich­tet hat­ten, gehö­ren nicht zum

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Hil­fe für Hochwasseropfer

Durch das Hoch­was­ser im August 2005 sind in Tei­len des Bun­des­ge­bie­tes beträcht­li­che Schä­den ent­stan­den. Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat nun in einem Schrei­ben die zur Unter­stüt­zung der Opfer getrof­fe­nen Ver­wal­tungs­re­ge­lun­gen zusam­men­ge­fasst und im Bun­des­steu­er­blatt veröffentlicht. 

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Steu­ern für Goethe

Mit­ar­bei­ter des Goe­­­the-Insti­­tuts mit Wohn­sitz im Aus­land ste­hen nicht zu einer inlän­di­schen juris­ti­schen Per­son des öffent­li­chen Rechts in einem Dienst­ver­hält­nis und sind daher nicht nach § 1 Abs. 2 EStG 1997 unbe­schränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. Febru­ar 2006 – I R 60/​05

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Tarif­be­güns­tig­te Vor­tei­le aus Aktienoptionen

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs stel­len geld­wer­te Vor­tei­le aus einem Akti­en­op­ti­ons­pro­gramm im Regel­fall als Anreiz­lohn eine Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit dar. Die Ver­gü­tung in Höhe des Werts der erhal­te­nen Akti­en wird dann einem ermä­ßig­ten Ein­kom­men­steu­er­ta­rif unter­wor­fen. Im Streit­jahr 1997 war die Tarif­be­güns­ti­gung des § 34 Abs. 3 des

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