Rei­se­infor­ma­ti­ons- und ‑ver­triebs­sys­te­me – und die Gewerbesteuer

Wird eine Zah­lung an einen Platt­form­be­trei­ber nur für einen Ver­mitt­lungs­er­folg geschul­det, so kann die­se, auch wenn der Ver­trag die Begrif­fe „Rech­te­über­tra­gung“ und „Soft­ware­nut­zung“ ent­hält, wie die Pro­vi­si­on eines Han­dels­ver­tre­ters oder eines Han­dels­mak­lers als Ver­gü­tung einer Dienst­leis­tung zu wür­di­gen sein. Der­ar­ti­ge Ent­gel­te eines Rei­se­ver­an­stal­ters an den Platt­form­be­trei­ber für die Buchung von

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Pro­vi­si­ons­vor­schüs­se – und ihre Bilanzierung

Solan­ge der Pro­vi­si­ons­an­spruch des Han­dels­ver­tre­ters noch unter der auf­schie­ben­den Bedin­gung der Aus­füh­rung des Geschäfts steht, ist er nicht zu akti­vie­ren. Pro­vi­si­ons­vor­schüs­se sind beim Emp­fän­ger als „erhal­te­ne Anzah­lun­gen“ zu pas­si­vie­ren. Auf­wen­dun­gen, die im wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang mit den Pro­vi­si­ons­vor­schüs­sen ste­hen, sind nicht als „unfer­ti­ge Leis­tung“ zu akti­vie­ren, wenn kein Wirt­schafts­gut ent­stan­den ist. Wird

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Pro­vi­si­ons­zah­lun­gen an eine betei­li­gungs­iden­ti­sche GmbH

Auch bei Pro­vi­si­ons­zah­lun­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft an betei­li­gungs­iden­ti­sche GmbH ist ein Betriebs­kos­ten­ab­zug aus­ge­schlos­sen, soweit es an der dafür erfor­der­li­chen Fremd­üb­lich­keit fehlt. Bei der Ermitt­lung der Ein­künf­te sind Auf­wen­dun­gen als Betriebs­aus­ga­ben (§ 4 Abs. 4 EStG) abzu­zie­hen, wenn sie durch die Ein­künf­te­er­zie­lung ver­an­lasst sind. Eine sol­che Ver­an­las­sung ist gege­ben, wenn die Auf­wen­dun­gen mit der Einkünfteerzielung

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Akti­vie­rung von Pro­vi­si­ons­an­sprü­chen eines Versicherungsvertreters

Nach § 92 Abs. 4 HGB hat der Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter (§ 92 Abs. 1 HGB) Anspruch auf Pro­vi­si­on (§ 87a Abs. 1 HGB), sobald der Ver­si­che­rungs­neh­mer die Prä­mie gezahlt hat, aus der sich die Pro­vi­si­on nach dem Ver­trags­ver­hält­nis berech­net. Hier­nach kann ‑je nach der Ver­­­trags­­a­b­­re­­de- bei meh­re­ren Prä­mi­en­zah­lun­gen der gesam­te Pro­vi­si­ons­an­spruch bereits mit der

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Rück­stel­lung wegen Erfül­lungs­rück­stand des Versicherungsvertreters

Nach § 5 Abs. 1 EStG i.V.m. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten Rück­stel­lun­gen zu bil­den. Zwar dür­fen Ansprü­che und Ver­bind­lich­kei­ten aus einem schwe­ben­den Geschäft in der Bilanz grund­sätz­lich nicht aus­ge­wie­sen wer­den. Ein Bilanz­aus­weis ist u.a. aber dann gebo­ten, wenn das Gleich­ge­wicht der Ver­trags­be­zie­hun­gen durch Vor­leis­tun­gen oder Erfül­lungs­rück­stän­de eines

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