Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung – und die Erbschaftsteuer

Wird nach Ein­tritt des Erb­falls ein Dar­le­hen des Erb­las­sers vor­zei­tig abge­löst, so ist die Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung mit ihrem Zins­an­teil nicht geson­dert als Nach­lass­ver­bind­lich­keit abzugs­fä­hig. Die Zin­sen sind Teil der als Kapi­tal­schuld zu bewer­ten­den und als Erb­las­ser­schuld abzieh­ba­ren Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit. Soweit die Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung neben ihrem Zins­an­teil auch sons­ti­ge Ele­men­te wie Kos­ten oder Gebühren

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Bilan­zie­rung von Dar­le­hens­for­de­run­gen – und ihre Abzinsung

Wird ein bis­her bedingt ver­zins­tes Dar­le­hen ohne Bedin­gungs­ein­tritt in ein die Rest­lauf­zeit umfas­sen­des unbe­dingt ver­zins­tes Dar­le­hen mit einem Zins­satz, der dem effek­ti­ven Zins­satz eines bei einer Lan­des­bank refi­nan­zier­ten Dar­le­hens ent­spricht, umge­wan­delt, so liegt auch dann ein ver­zins­li­ches Dar­le­hen i.S. des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG vor, wenn die Ver­zin­sungs­ab­re­de zwar

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Kre­dit ohne Schufa – Dar­auf muss geach­tet werden

Wenn plötz­lich die Wasch­ma­schi­ne nicht mehr funk­tio­niert oder am eige­nen Auto ein Defekt auf­tritt, bedeu­tet dies immer hohe Kos­ten. Vie­le Haus­hal­te stem­men die­se Kos­ten nur mit Mühen, gera­de bei uner­war­te­ten und hohen Aus­ga­ben kom­men die eige­nen finan­zi­el­len Mit­tel ans Limit. Hilf­reich ist hier­bei ein Kre­dit, wel­cher die not­wen­di­ge Liqui­di­tät gewährleistet.

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Insol­venz­be­ding­ter Aus­fall einer pri­va­ten Darlehensforderung

Der end­gül­ti­ge Aus­fall einer Kapi­tal­for­de­rung im Sin­ne des § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG in der pri­va­ten Ver­mö­gens­sphä­re führt nach Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er zu einem steu­er­lich anzu Ver­lust nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7, Satz 2, Abs. 4 EStG. Von einem For­de­rungs­aus­fall ist erst dann aus­zu­ge­hen, wenn end­gül­tig fest­steht, dass keine

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Das zins­lo­se Dar­le­hen als frei­ge­bi­ge Zuwendung

Die Zins­lo­sig­keit eines gewähr­ten Dar­le­hens erfüllt den Tat­be­stand einer frei­ge­bi­gen Zuwen­dung i.S. des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG. Dabei ist es für Schen­kungsteu­er uner­heb­lich, dass das Dar­lehn nur auf­grund eines reli­gi­ös begrün­de­ten Zins­ver­bots zins­los ver­ge­ben wird. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 2, § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG unter­liegt jede frei­ge­bi­ge Zuwen­dung unter Leben­den, soweit

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Teil­wert­ab­schrei­bung auf eine ver­bürg­te Darlehensforderung

Wird für eine Dar­le­hens­for­de­rung eine Sicher­heit (in Form einer Bürg­schaft) gestellt, ist eine Wert­be­rich­ti­gung der For­de­rung nur inso­weit zuläs­sig, als die For­de­rung im Fal­le einer Ver­wer­tung der Sicher­heit durch den auf sie ent­fal­len­den Erlös vor­aus­sicht­lich nicht gedeckt wer­den wird. Der zu erwar­ten­de Erlös ist ggf. abzu­zin­sen. Die Bewer­tung der Bürgschaft

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Zins­lo­ses Dar­le­hen für die bel­gi­sche Tochtergesellschaft

Nach § 1 Abs. 1 AStG a.F. wer­den Ein­künf­te eines Steu­er­pflich­ti­gen aus Geschäfts­be­zie­hun­gen mit einer ihm nahe ste­hen­den Per­son so ange­setzt, wie sie unter den zwi­schen unab­hän­gi­gen Drit­ten ver­ein­bar­ten Bedin­gun­gen ange­fal­len wären, wenn sie dadurch gemin­dert sind, dass er im Rah­men sol­cher Geschäfts­be­zie­hun­gen zum Aus­land Bedin­gun­gen ver­ein­bart, die von denen abwei­chen, die

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Das upstream-Dar­le­hen der aus­län­di­schen Tochtergesellschaft

Ver­gü­tun­gen für Fremd­ka­pi­tal, das eine Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht nur kurz­fris­tig von einem Anteils­eig­ner erhal­ten hat, der zu einem Zeit­punkt im Wirt­schafts­jahr wesent­lich am Grund- oder Stamm­ka­pi­tal betei­ligt war, sind auch eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA), wenn die Ver­gü­tun­gen ins­ge­samt mehr als 250.000 EUR betra­gen und wenn eine (Nr. 1) nicht in einem

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Teil­wert­ab­schrei­bung auf Zins­for­de­run­gen – und die ver­deck­te Gewinnausschüttung

Die For­de­rung auf Rück­zah­lung des Dar­le­hens und die For­de­rung auf Zah­lung der ver­ein­bar­ten Dar­le­hens­zin­sen sind getrennt von­ein­an­der zu bilan­zie­ren. Dem­entspre­chend schlägt die als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung zu qua­li­fi­zie­ren­de Wert­be­rich­ti­gung der Dar­le­hens­for­de­rung nicht auf den Aus­weis der Zins­for­de­run­gen durch. So kann zwar die Teil­wert­ab­schrei­bung auf das dem Gesell­schaf­ter gewähr­te (unbe­si­cher­te) Dar­le­hen als vGA

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Miet­zu­schuss – als steu­er­pflich­ti­ge Einnahme

Ist die Rück­zah­lungs­ver­pflich­tung vom Ein­tritt einer Bedin­gung der­ge­stalt abhän­gig, dass nicht nur der Zeit­punkt der Rück­zah­lung unge­wiss ist, son­dern auch, ob die Ver­pflich­tung zur Rück­ge­währ unbe­dingt ent­steht, und trägt hier­für der Dar­le­hens­ge­ber das wirt­schaft­li­che Risi­ko, führt die Hin­ga­be des Gel­des beim Emp­fän­ger zu einer Ein­nah­me. Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Verpachtung

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Gesell­schaf­ter-Fremd­fi­nan­zie­rung bei upstream-Darlehen

Ver­gü­tun­gen für Fremd­ka­pi­tal, das eine Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht nur kurz­fris­tig von einem Anteils­eig­ner erhal­ten hat, der zu einem Zeit­punkt im Wirt­schafts­jahr wesent­lich am Grund- oder Stamm­ka­pi­tal betei­ligt war, sind auch eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA), wenn die Ver­gü­tun­gen ins­ge­samt mehr als 250.000 EUR betra­gen und wenn eine (Nr. 1) nicht in einem

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Dar­le­hen mit stei­gen­den Zins­sät­zen – und die Höhe eines zu pas­si­vie­ren­den Erfüllungsrückstandes

Wegen der Ver­pflich­tung, eine am Bilanz­stich­tag bestehen­de Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit in spä­te­ren Jah­ren höher zu ver­zin­sen (Dar­le­hen mit stei­gen­den Zins­sät­zen), ist in der Bilanz grund­sätz­lich eine Ver­bind­lich­keit oder eine Rück­stel­lung wegen eines wirt­schaft­li­chen Erfül­lungs­rück­stan­des aus­zu­wei­sen. Eine sol­che Zins­ver­bind­lich­keit ist grund­sätz­lich abzu­zin­sen. Nach § 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG hat die

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