Vergütungsvorschuss für den bilanzierenden Insolvenzverwalter

Bei dem Anspruch des Insol­ven­zver­wal­ters nach § 9 InsVV han­delt es sich um einen Anspruch auf Vorschuss auf die (endgültige) Vergü­tung, der bei einem bilanzieren­den Insol­ven­zver­wal­ter noch nicht zur Gewin­nre­al­isierung führt. Die Berück­sich­ti­gung von Gewin­nan­teilen eines Unter­beteiligten als Son­der­be­trieb­saus­gaben des Haupt­beteiligten set­zt voraus, dass der Unter­beteiligte eine Ein­lage leis­tet. Nach

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Zigarettenschmuggel über den Rotterdamer Hafen

Die Verkürzung der Ein­fuhrab­gaben bei der Ein­fuhr von Zigaret­ten über den Hafen Rot­ter­dam in das Zoll­ge­bi­et der Europäis­chen Union stellt eine Steuer­hin­terziehung (ggfs. in mit­tel­bar­er Täter­schaft) gemäß 370 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 6 AO, § 25 Abs. 1 Var. 2 StGB dar. Zoll und Ein­fuhrum­satzs­teuer Indem die von dem

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Pauschales Betriebsausgaben-Abzugsverbot bei Drittstaatenbeteiligungen

Das pauschale Betrieb­saus­­gaben-Abzugsver­bot des § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBere­inG 1999) ver­stößt gegen die union­srechtliche Grund­frei­heit des freien Kap­i­talverkehrs nach Art. 56 EG (jet­zt Art. 63 AEUV) und bleibt deswe­gen auch bei Drittstaaten­beteili­gun­gen unan­wend­bar. § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBere­inG 1999) ver­langt ‑i.V.m. Art.

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Gewinnanteile eines Unterbeteiligten

Zu den gewerblichen Einkün­ften des Gesellschafters ein­er Per­so­n­enge­sellschaft i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG gehören alle Ein­nah­men und Betrieb­saus­gaben, die ihre Ver­an­las­sung in der Beteili­gung des Steuerpflichti­gen an ein­er gewerblich täti­gen Per­so­n­enge­sellschaft haben. Sie sind bei ihm als Son­der­be­trieb­sein­nah­men oder Son­der­be­trieb­saus­gaben zu erfassen1. Entsprechen­des gilt

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Verjährung der Steuerberaterhaftung in Altfällen

Nach Art. 229 § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 EGBGB ist auf die durch das Gesetz zur Anpas­sung von Ver­jährungsvorschriften an das Gesetz zur Mod­ernisierung des Schul­drechts vom 09.12 20041 geän­derten Vorschriften des Steuer­ber­atungs­ge­set­zes Art. 229 § 6 EGBGB entsprechend anzuwen­den. Danach richtet sich der Beginn der Ver­jährung

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Der Umfang der Steuerberaterhaftung

Beste­ht eine Schadenser­satzpflicht des Steuer­ber­aters, ist zu beacht­en, dass ein Man­dant, der infolge fehler­hafter Beratung durch den Steuer­ber­ater eine nachteilige Ver­mö­gens­dis­po­si­tion getrof­fen hat, grund­sät­zlich nur den Schaden erset­zt ver­lan­gen kann, der ihm durch das Ver­trauen auf die Richtigkeit und Voll­ständigkeit der Beratung ent­standen ist1. Der Man­dant ist erst geschädigt, wenn

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