Pauschales Betriebsausgaben-Abzugsverbot bei Drittstaatenbeteiligungen

Pauschales Betriebsausgaben-Abzugsverbot bei Drittstaatenbeteiligungen

Das pauschale Betrieb­saus­­gaben-Abzugsver­bot des § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBere­inG 1999) ver­stößt gegen die union­srechtliche Grund­frei­heit des freien Kap­i­talverkehrs nach Art. 56 EG (jet­zt Art. 63 AEUV) und bleibt deswe­gen auch bei Drittstaaten­beteili­gun­gen unan­wend­bar. § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBere­inG 1999) ver­langt ‑i.V.m. Art.

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Auslegung eines Doppelbesteuerungsabkommens - und die Änderungen im OECD-Musterkommentar

Auslegung eines Doppelbesteuerungsabkommens — und die Änderungen im OECD-Musterkommentar

Welchen Ein­fluss hat eine Änderung des OECD-Musterkom­­men­­tars auf die Ausle­gung von Dop­pelbesteuerungsabkom­men? Mit dieser Frage hat­te sich aktuell der Bun­des­fi­nanzhof zu befassen: Es wider­spricht der ständi­gen Spruch­prax­is des Bun­des­fi­nanzhofs, im Sinne ein­er dynamis­chen Abkom­men­sausle­gung der späteren For­ten­twick­lung oder Änderung von OECD-Ver­laut­barun­­gen eine stre­it­entschei­dende Bedeu­tung für das Ver­ständ­nis bere­its zuvor ver­han­del­ter

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Lichtdesigner als werkschaffender Künstler

Lichtdesigner als werkschaffender Künstler

Ein Licht­de­sign­er ist werkschaf­fend (im Sinne ein­schlägiger Dop­pelbesteuerungsabkom­men) tätig, wenn er das später zur Auf­führung gebrachte Licht­de­sign vor­ab entwick­elt und sein Werk sodann vor der eigentlichen Auf­führung lediglich an die lokalen Ver­hält­nisse anpasst, ohne noch im Rah­men der (späteren) Auf­führun­gen auf das Werk Ein­fluss zu nehmen. Anders ist es dann,

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Der in der Schweiz auftretende deutsche Chorsänger

Der in der Schweiz auftretende deutsche Chorsänger

Das Mit­glied eines Opern­chors ist “Kün­stler” i.S. von Art. 17 Abs. 1 Satz 1 DBA-Schweiz 1971/2010. Das Besteuerungsrecht des Tätigkeitsstaats nach Art. 17 Abs. 1 Satz 1 DBA-Schweiz 1971/2010 umfasst auch die Vergü­tung­steile, welche dem Kün­stler für die Mitwirkung an Proben gezahlt wer­den, die der Vor­bere­itung der Auftritte vor Pub­likum

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Außensteuergesetz - und die Hinzurechnungsbesteuerung

Außensteuergesetz — und die Hinzurechnungsbesteuerung

Bei der Ermit­tlung der dem Hinzurech­nungs­be­trag zugrunde liegen­den Einkün­fte (§ 10 Abs. 3 Satz 1 AStG) sind im Falle von Geschäfts­beziehun­gen zwis­chen (Kapital-)Gesellschaft und Gesellschafter zu nicht fremdüblichen ‑d.h. durch das Gesellschaftsver­hält­nis bes­­timmten- Bedin­gun­gen die hier­durch ver­an­lassten Einkün­fte­minderun­gen und ver­hin­derten Einkün­f­teer­höhun­gen eben­so wie die Zuführun­gen zum Gesellschaftsver­mö­gen in entsprechen­der Anwen­dung

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Portugiesische Zinseinkünfte - und die Quellensteuer

Portugiesische Zinseinkünfte — und die Quellensteuer

Ob Betrieb­saus­gaben und Betrieb­sver­mö­gens­min­derun­gen mit den den aus­ländis­chen Einkün­ften zugrunde liegen­den Ein­nah­men i.S. des § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG in wirtschaftlichem Zusam­men­hang ste­hen, bes­timmt sich nach dem Ver­an­las­sung­sprinzip1. In die Bemes­sung des Anrech­nung­shöch­st­be­trags nach § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG kön­nen auch Wertverän­derun­gen des Ver­mö­gensstamms einge­hen. Für

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