Arbeitslohn des Wahlarztes

Ein angestell­ter Che­farzt bezieht mit den Ein­nah­men aus dem ihm eingeräumten Liq­ui­da­tion­srecht für die geson­dert berechen­baren wahlärztlichen Leis­tun­gen in der Regel Arbeit­slohn, wenn die wahlärztlichen Leis­tun­gen inner­halb des Dien­stver­hält­niss­es erbracht wer­den.

Arbeitslohn des Wahlarztes

Damit unter­liegen diese Ein­nah­men aber auch der Lohn­s­teuer und müssen vom Arbeit­ge­ber (dem Kranken­haus) bei der monatlichen Lohn­s­teuer­an­mel­dung berück­sichtigt wer­den.

Bun­des­fi­nanzhof, Urteil vom 5. Okto­ber 2005 — VI R 152/01